der alchimist

„Erinnere Dich daran: Wo auch immer Dein Herz ist, wirst Du Deinen Schatz finden.“

 

Paulo Coelho erzählt in „Der Alchimist“ von einem andalusischen Schafhirten, der sich auf den Weg hinaus in die Welt macht, um seinen Träumen nachzugehen. Auf dem Weg zu seinem Schatz begegnet er Menschen, die ihn und seinen Lebensweg prägen. Er stellt sich während seiner Reise Begebungen, Herausforderungen und Wunder, nur um seinen Lebenstraum Wirklichkeit werden zu lassen.

 

Paulo Coelho de Souza ist ein weltweit berühmter Schriftsteller aus Brasilien. Der Roman „Der Alchimist“ ist sein bekanntester und wurde in insgesamt 81 Sprachen übersetzt.

 

Santiago, ein junger Hirte von Schafen streift durch die Gebiete von Andalusien. Doch er träumt immerzu von einem Schatz, der in dem fernen Land er Pyramiden liegt. Er zweifelt, ob es wirklich diesen Schatz gibt und ob er sich auf die ungewisse Reise begeben soll, wo doch was er jetzt hat auch genügt. Schließlich begibt er sich auf die Reise, die ihn nach Ägypten führt. Auf dem Weg zu seinem ungewissen Schatz lässt er sich von Zeichen den Weg weisen und findet dabei etwas, was weitaus mehr wert ist als Gold. Seine Reise leitet ihn durch die Wüste, hin zu einer Oase und weiter durch den Krieg. Er lernt auf dieser Reise die Weltsprache und Menschen die ihm Gutes und Schlechtes wollen kennen, und wie er für sich die Zeichen des Universums deuten soll.

 

„Und wenn alle Tage gleich sind, dann bemerkt man auch nicht mehr die guten Dinge, die einem im Leben widerfahren.“

 

Es gibt so viele Dinge, die das Buch lehrt. Manchmal hätte ich es nach einem Abschnitt zur Seite legen und stundenlang darüber nachdenken können. Ich vermute, wenn man dieses Buch erneut liest, wird man noch viel mehr in diese Welt eintauchen und noch mehr Dinge wahrnehmen. Paul Coelho schreibt auf seine eigene Art und Weise philosophisch, was auf der einen Art einfach zu lesen, aber schwierig zu deuten ist. Das Hauptthema, mit dem sich Paulo Coelho in diesem Buch beschäftigt ist, sich seinen Lebenstraum zu erfüllen und ihm eine Chance zu geben. Rückschläge sind Teil unseres Lebensweg, genauso wie Erfahrungen und Erkenntnisse. Besonders der Weg zu unserem Traum ist die größte Herausforderung. Wer weis wem wir noch im Leben begegnen, welche Menschen in unser Leben eintreten und welche gehen.

Eine wichtige Lektion aus dem Buch ist, dass Santiago nicht aufgibt. Seine optimistische Denkweise treibt ihn immer weiter voran. Wenn wir uns nur mit negativen Gedanken umgeben oder sogar mit negativ denkenden Menschen dann färbt dies auf uns selbst ab. Selbstverständlich Wiederfahren uns schlechte Dinge auf der Welt. Doch die Art und Weise wie wir damit umgehen ist uns selbst überlassen. Auch Santiago ist zwar zuerst frustriert, wenn ihm schlechte Dinge passieren, doch davon lässt er sich nicht von seiner Reise abbringen, sondern schöpft neue Kraft in anderen Zeichen.

 

Was habe ich aus dem Buch mitgenommen?

 

„Vergiß nie, daß alles ein Ganzes ist. Vergiß die Sprache der Zeichen nicht. Und vor allem vergiß nicht, deinen persönlichen Lebensweg zu Ende zu gehen.“

 

Ich habe aus dem Buch mitgenommen, dass Zeichen im Alltag etwas zu bedeuten haben. Ich bin der Ansicht: Nichts im Leben geschieht einfach so ohne Grund. Im Buch trifft Santiago einen Engländer. Dieser möchte die universelle Zeichensprache im Studium der Bücher finden, doch dabei beachtet er nicht die Zeichen um sich herum. Der Engländer glaubt nicht an Zufall oder Glück. Wir sollten uns ein bisschen Zauber in unserem Herzen beibehalten und offen sein für die Zeichen des Universums. Ein bisschen Magie mit einem Schuss Wunder.

 

Fazit

Ich habe mich schwergetan eine Rezension über dieses Buch zu verfassen, die dem gerecht wird. Ich denke, jeder liest aufgrund seiner Person dieses Buch auf eine andere Art und Weise und interpretiert andere Dinge dort hinein. Paulo Coelho gibt dem Leser Freiraum für Fantasie. Santiago lehrt uns in diesem Buch Träumen eine Chance zu geben. Auch wenn das Buch nicht mal 200 Seiten hatte, ist es voller besonderer Lebensweisheiten.

„Der Alchimist“ von Paulo Coelho

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